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	<title>Cambodia Log &#187; Türkei</title>
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	<description>Travel notes by Stefan</description>
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		<title>Türkei – Jeep-Safari</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2005 17:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist unser letzter voller Urlaubstag und wir haben uns entschlossen, an einer Jeep-Safari teilzunehmen. Gebucht haben wir diese am Vortag, für preiswerte 25 Euro pro Person. Um neun sollen wir vom Hotel abgeholt werden. Vorher bringen wir noch den Clio zurück, der uns trotz seines heruntergekommenen Zustandes in den letzten drei Tagen gute Dienste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist unser letzter voller Urlaubstag und wir haben uns entschlossen, an einer Jeep-Safari teilzunehmen. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3312.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3322.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3324.jpg" alt="" /></p>
<p>Gebucht haben wir diese am Vortag, für preiswerte 25 Euro pro Person. Um neun sollen wir vom Hotel abgeholt werden. Vorher bringen wir noch den Clio zurück, der uns trotz seines heruntergekommenen Zustandes in den letzten drei Tagen gute Dienste geleistet hat. Als wir wieder im Hotel ankommen, müssen wir nicht lange warten, bis wir von einem Kleinbus abgeholt werden. Der Fahrer heißt Ali und ist für die Safari verantwortlich. Bevor es losgeht, müssen wir noch die anderen Gäste in unterschiedlichen Hotels einsammeln.</p>
<p><span id="more-170"></span></p>
<p>Das nimmt einige Zeit in Anspruch. Schließlich fahren wir wieder nach Side zu einem Parkplatz, auf dem einige Suzuki Samurai und eine weitere Gruppe Teilnehmer warten. Nach einigem hin und her starten wir mit vier Jeeps. Uwe und ich fahren mit zwei Urlaubern aus den Niederlanden, die sich als ziemlich umgänglich und interessiert herausstellen. </p>
<p>Zunächst fahren wir Richtung Manavgat, bevor wir auf eine Nebenstrasse mit Richtung auf die Berge abbiegen. Auf dieser fahren wir für eine Weile durch ländliche Gegend. Gelegentlich kommen wir durch kleine Ortschaften oder fahren an Feldern und Obstplantagen vorbei. Manchmal biegen wir auch auf Feldwege ab und nach kurzer Zeit haben wir die Orientierung verloren.</p>
<p>Hier halten wir das erste Mal, an einer Orangenplantage, von denen es hier viele gibt. Mit dem Wetter haben wir Glück, es ist warm und sonnig.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3299.jpg" alt="" /></p>
<p>Hier halten wir das zweite Mal. Wie Ali uns erklärt, handelt es sich bei diesen Hütten um die vorübergehenden Unterkünfte einer Gruppe von Nomaden. Wir lernen, dass diese vor allem von der Viehzucht leben und recht wohlhabend sind. Im Winter kommen sie hierher und verkaufen ihr Vieh auf lokalen Märkten. Im Sommer ziehen sie in die Berge im Landesinneren. Außer zwei Kindern und einer alten Frau scheint niemand hier zu sein, und wir erfahren, dass die Bewohner weiter entfernt ihre Ziegen hüten. Dennoch ermuntert uns Ali, die Hütten zu betreten und uns einen Eindruck zu verschaffen.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3300.jpg" alt="" /></p>
<p>Zwei Kinder vor ihrer Hütte. Ali erklärt uns, dass die allgemeine Schulpflicht in der Türkei auch für diese Kinder gilt. Um diese Jahreszeit gehen sie in die Schule (komisch, was machen sie dann hier, heute ist Mittwoch), während sie im Sommer in den Bergen sind und große Ferien haben. Angeblich gilt die Schulpflicht in der Türkei für 12 Jahre, was wir uns nur schwer vorstellen können.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3301.jpg" alt="" /></p>
<p>Ali und Uwe.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3302.jpg" alt="" /></p>
<p>Hier halten wir erneut. Weit sind wir noch nicht gekommen und auch nicht besonders hoch. Nach und nach kommen wir mit unseren Mitreisenden ins Gespräch. Einer von ihnen arbeitet als Berater für eine Vereinigung von Landwirten in den Niederlanden. Der andere arbeitet als Umweltingenieur für den Ölkonzern Chevron.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3303.jpg" alt="" /></p>
<p>In diesem Ort machen wir eine weitere Pause und essen auf der Veranda eines kleinen Lokals etwas Fladenbrot. Dabei unterhalten wir uns mit unseren Mitreisenden angeregt über die USA und den Irak sowie den Umgang großer Ölkonzerne mit der Umwelt und Bevölkerung in Entwicklungsländern. Außer uns sind noch die Teilnehmer einer anderen Safari da und ich könnte mir vorstellen, dass es hier in der Saison ziemlich voll wird.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3304.jpg" alt="" /></p>
<p>Nahaufnahme von einem unserer Hinterreifen, falls wir die später für die Versicherung brauchen sollten. Mit der Sicherheit wird es hier offenbar nicht so genau genommen, aber schließlich soll das auch eine Safari sein, und keine Kaffeefahrt.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3305.jpg" alt="" /></p>
<p>Von hier fahren wir auf einer Strasse in die umgebenden Berge, wo wir auf eine Art Feldweg abbiegen. Offenbar hat es hier in letzter Zeit kräftig geregnet und der Boden ist sehr schlammig. Hier nimmt die Tour auch das erste Mal den Charakter einer Safari an und auf diesem Weg zu fahren bereitet uns einigen Spaß.</p>
<p>Hier bleibt das erste Mal einer der Jeeps im Schlamm stecken.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3306.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Jeep wird von einem anderen Fahrzeug angeschoben, dessen Fahrer dabei nicht zimperlich ist und mehrmals kräftig in den Jeep reinfährt, der schließlich wieder festen Boden unter die Räder bekommt.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3307.jpg" alt="" /></p>
<p>Hier bleibt das zweite Mal einer der Jeeps stecken. Die Insassen sind drei &#8216;junggebliebene&#8217; Spinner aus Süddeutschland. Sie bleiben im Auto sitzen, während sich andere bemühen, das Fahrzeug wieder flott zu machen. Obwohl wir uns eine Weile bemühen und Zweige und Steine unter die Räder schieben, bleibt der Jeep stecken. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3308.jpg" alt="" /></p>
<p>Auch gnadenloses Anschieben hilft diesmal nicht. Die Spinner bleiben im Auto sitzen und filmen das Ganze.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3309.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3310.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Weg sieht nicht aus, als würde es jenseits dieser Stelle besser werden. Außerdem würden wir jedes der Fahrzeuge hier durchfahren müssen, was mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Daher entschließen wir uns, umzukehren. Leider haben wir kein Seil dabei, mit dem wir den festgefahrenen Jeep rückwärts wieder rausziehen könnten. Ähnlich wie mit der Sicherheit, wird offenbar auch Planung nicht gerade groß geschrieben. Daher fährt Ali in den Ort zurück, um ein Seil zu holen. Währenddessen versuchen wir weiter, den Jeep wieder flott zu bekommen, was eine ziemlich dreckige Angelegenheit ist.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3311.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3312.jpg" alt="" /></p>
<p>Schließlich kommt Ali mit dem Seil wieder und beginnt, mit einem der Jeeps das festgefahrene Fahrzeug aus dem Schlamm zu ziehen. In diesem sitzt einer der Spinner und gibt sinnlos Gas, als das Auto längst wieder flott ist, während ein anderer Spinner das Ganze filmt.</p>
<p>Wir haben ziemlich viel Zeit verloren und fahren zügig den Weg zurück und wieder auf die Strasse. Auf dieser fahren wir eine ganze Weile, durch landschaftlich reizvolle Landschaft.</p>
<p>Nur kurz halten wir an dieser antiken Brücke an. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3313.jpg" alt="" /></p>
<p>Dann geht es weiter zu einem großen Staudamm, dessen Namen ich vergessen habe.</p>
<p>Staudamm von unten.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3314.jpg" alt="" /></p>
<p>Auf dem Staudamm.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3315.jpg" alt="" /></p>
<p>Am Schmutz sieht man auch, wer besonders hart gearbeitet hat, um die Karre aus dem Dreck zu ziehen.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3316.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir lernen, dass die Errichtung dieses Dammes ein internationales Projekt unter der Leitung von deutschen Ingenieuren war. Das Wasser wird nach Israel verkauft.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3317.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3318.jpg" alt="" /></p>
<p>Von hier geht es zügig weiter, auf einer befestigten Strasse entlang dem Fluss und durch ansprechende Berglandschaft.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3319.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3320.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3321.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3322.jpg" alt="" /></p>
<p>Schließlich erreichen wir ein kleines Restaurant, in dem es Mittag gibt. Allerdings ist es schon fortgeschrittener Nachmittag. Das Restaurant liegt auf einer Art Halbinsel in einem künstlichen See, und das Essen ist ausgezeichnet.</p>
<p>Wir sind nun schon wieder auf dem Rückweg, zur letzten Etappe, dem Wasserfall in Manavgat. Es beginnt schon, dunkel zu werden. Schließlich bleibt eines der Autos liegen und springt nicht wieder an. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3323.jpg" alt="" /></p>
<p>Nachdem wir eine Weile versucht haben, den Motor wieder zu starten, verteilen wir die Insassen auf die verbliebenen Jeeps und fahren weiter zum Wasserfall. Hier machen wir nur einen kurzen Halt.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3324.jpg" alt="" /></p>
<p>Dann fahren wir nach Side zurück.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Türkei – Sillyon und Perge</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2005 20:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchten wir Sillyon besuchen, eine andere antike Stadt, an der bisher keine Ausgrabungen stattgefunden haben. Sillyon liegt auf einem weithin sichtbaren Tafelberg gelegen ist. Es ist nicht weit von Aspendos entfernt und liegt wie dieses zwischen Antalya und Side, etwa 55 Kilometer von Side entfernt. Wie in den letzten Tagen fahren wir morgens zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchten wir Sillyon besuchen, eine andere antike Stadt, an der bisher keine Ausgrabungen stattgefunden haben. Sillyon liegt auf einem weithin sichtbaren Tafelberg gelegen ist. Es ist nicht weit von Aspendos entfernt und liegt wie dieses zwischen Antalya und Side, etwa 55 Kilometer von Side entfernt. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3266.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3289.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3290.jpg" alt="" /> </p>
<p>Wie in den letzten Tagen fahren wir morgens zur Autovermietung, um den Clio zu verlängern. Dann machen wir uns auf den Weg. Schon von der Hauptstrasse aus ist der markante Tafelberg weithin sichtbar und uns daher schon bei früheren Ausflügen aufgefallen. Nachdem wir die Hauptstrasse verlassen haben, fahren wir etwa 8 km auf einer Nebenstrasse durch ländliche Gegend und erreichen den Fuß des etwa 230 Meter hohen Berges am späten Vormittag. Der Berg fällt an den Seiten steil ab und hat ein relativ ebenes Plateau und liegt in einigem Abstand zur Küste.</p>
<p><span id="more-169"></span></p>
<p>Im Hintergrund der Berg</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3255.jpg" alt="" /> </p>
<p>Wir stellen das Auto ab und machen uns auf den Weg. Nach wenigen Metern erreichen wir das untere Tor, an dessen Seiten die Reste zweier Türme stehen. Links davon liegt die Ruine des Gymnasiums.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3256.jpg" alt="" /> </p>
<p>An den steilen und steinigen Bergwänden weiden Ziegen. Frag mich was die fressen.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3257.jpg" alt="" /> </p>
<p>Von hier führt ein steiler Geröllpfad in Serpentinen nach oben. Nach einiger Zeit erreichen wir die Reste einer Bastion, die früher den Zugang zur Stadt kontrollierte.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3258.jpg" alt="" /> </p>
<p>Von hier geht es weiter steil nach oben. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3259.jpg" alt="" /> </p>
<p>Ziegen von oben. Wir werfen mit Steinchen, damit die Ziegen für uns ihre Geländegängigkeit unter Beweis stellen, was sie auch tun.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3260.jpg" alt="" /> </p>
<p>Von oben: im Vordergrund die Ruinen der Bastion, dahinter die Reste des Gymnasiums und anderer Gebäude und oben links unser weißer Clio.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3261.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick entlang der Südseite des Berges. Erdrutsche haben den Rand des Plateaus an vielen Stellen abstürzen lassen und die Reste liegen in Form von Felsen von enormer Grösse am Fuß des Berges. Andere Teile des Randes sehen aus, als würden sie jeden Augenblick abstürzen. Im Vordergrund ein Teil der Außenmauer des antiken Theaters.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3262.jpg" alt="" /> </p>
<p>Die bemerkenswerten Ausmaße dieser Felsen geben die Fotos leider nicht wieder.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3263.jpg" alt="" /> </p>
<p>Das ist das Theater. Oder was davon übrig ist. Ironischerweise ist der Teil, wo die Bühne hingehört abgestürzt, zusammen mit einigen der Sitzreihen. Wo früher das Theater spielte, klafft jetzt der Abgrund.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3264.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3265.jpg" alt="" /> </p>
<p>Wir laufen weiter an der Südkante des Berges entlang. Riesige Felsbrocken an dessen Rand sehen aus, als würden auch sie gleich abstürzen. Oft ziehen sich lange Risse durch den Boden. Diese sind groß genug, dass man reinfallen könnte. Die Felsspalten sind tief und man kann meist nicht sehen, wo sie enden. Wir lassen Steine hineinfallen, die man oft viele Sekunden lang an den Wänden der Felsspalten abprallen hört. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3267.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick von Osten auf das Theater.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3266.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3268.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick nach Norden über das Plateau, im Vordergrund eine Ruine und im Hintergrund ein Teil des Taurusgebirges.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3269.jpg" alt="" /> </p>
<p>Etwas weiter östlich stoßen wir auf breite und recht gut erhaltene Treppenstrassen. Diese verlaufen eng am Abgrund weisen Risse auf, die darauf hinzuweisen scheinen, dass auch sie in absehbarer Zeit abstürzen werden. Das trifft auch auf die Reste der Gebäude zu, die entlang der Treppen stehen, sowie auch die Felsen, auf die sie gebaut sind.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3270.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3271.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3272.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3273.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3274.jpg" alt="" /> </p>
<p>Hier oben ist es ziemlich kühl und sehr windig. Seit wir angekommen sind, stauen sich dunkle Wolken an den Hängen des Taurus im Norden und sorgen dafür, dass der Tafelberg im Schatten liegt.</p>
<p>Blick nach Südwesten.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3275.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick nach Süden.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3276.jpg" alt="" /> </p>
<p>Außer uns scheint niemand hier zu sein und wahrend unseres ganzen Aufenthaltes treffen wir keine Menschenseele. Wir erreichen die Grundmauern eines Gebäudes in der südöstlichen Ecke des Berges und machen eine kurze Pause.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3277.jpg" alt="" /> </p>
<p>Dann geht es weiter entlang der östlichen Seite des Plateaus. Auch hier sieht die Kante ziemlich einsturzgefährdet aus.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3278.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick nach Südwesten.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3279.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick nach Norden.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3280.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick über das Plateau nach Südwesten.</p>
<p>Einen Augenblick lang haben wir Glück und die Sonne kommt raus.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3281.jpg" alt="" /> </p>
<p>Im Hintergrund die in Wolken gehüllten Berge des Taurus.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3282.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3283.jpg" alt="" /> </p>
<p>Blick über das Plateau nach Südwesten, wo noch die hohen Mauern einiger Gebäude stehen.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3284.jpg" alt="" /> </p>
<p>Kleine seldschukische Moschee auf dem nordwestlichen Teil des Berges.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3285.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3286.jpg" alt="" /> </p>
<p>Wir laufen noch eine Weile durch die Ruinen und machen uns dann wieder auf den Abstieg. </p>
<p>Uwe macht sich mit Schafen bekannt.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3287.jpg" alt="" /> </p>
<p>Unser Clio, mit dem Berg von Sillyon im Hintergrund. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3288.jpg" alt="" /> </p>
<p>Wir bemerken, dass einer der Vorderreifen ziemlich platt ist und machen uns vorsichtig auf den Weg zurück zur Strasse. Es ist schon fortgeschrittener Nachmittag. Da die antike Stadt Perge, angeblich die besterhaltene antike Stadt in der Gegend, nicht weit entfernt ist, nehmen wir uns vor, auch diese noch zu besuchen.</p>
<p>Letzter Blick auf den Tafelberg, der immer noch im Schatten der nun schon ziemlich tief stehenden Sonne liegt.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3289.jpg" alt="" /> </p>
<p>Wir nutzen die erste Gelegenheit, an einer Tankstelle anzuhalten und den Reifen in Ordnung zu bringen. Dann fahren wir weiter. Auch Perge liegt nur wenige Kilometer von der Hauptstrasse nach Antalya entfernt an einer Nebenstrasse. Als wir das Eingangstor erreichen, ist die Sonne schon fast untergegangen. Wir erfahren, dass die eine Eintrittskarte 10 Mill. Lira kostet. Allerdings schließt der Schalter am Eingang schon in 45 Minuten. Es gelingt uns nicht, angesichts der fortgeschrittenen Stunden einen Rabatt rauszuschlagen. Die etwa 7 Euro pro Person scheinen uns dann für die paar Minuten zu teuer, nicht zuletzt, da wir heute schon viele alte Steine gesehen haben, und das kostenlos. So entscheiden wir, nicht hier zu bleiben.</p>
<p>Wir fahren ein paar Meter zurück und halten an der Straßenseite, um zu beraten, wie es weitergeht. Neben uns steht das mächtige Theater von Perge, welches jedoch von einem hohen Zaun umgeben und für den Besucher nicht zugänglich ist. Da es sonst nicht viel zu tun gibt, lassen wir das Auto stehen und laufen den Zaun entlang nach Süden, in der Hoffnung, doch einen Eingang zu finden. Nach ein paar hundert Metern finden wir ein Tor, welches auf ein verlassen wirkendes Grundstück führt. Dieses ist vom Gelände des Theaters von einem hohen Zaun getrennt. Wir laufen über das Grundstück zurück und den Zaun um das Theater entlang, teilweise durch dichte Vegetation. Auf der Rückseite des Theaters finden wir dann eine Stelle, an der ein dicker Felsbrocken abgestürzt und den Zaun eingedrückt hat. Das ist schließlich nicht unsere Schuld, und wo das Loch schon mal da ist, steigen wir durch.</p>
<p>Es gelingt uns, an der Rückwand des Theaters auf dessen obersten Rang zu klettern. Von hier bietet sich ein faszinierender Blick in das ziemlich große Theater, welches alles in allem recht gut erhalten ist. Im Bühnenraum steht Wasser. Laut Reiseführer hat diese Einrichtung Platz für 14 000 Zuschauer.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3290.jpg" alt="" /> </p>
<p>Hinter dem Theater erstreckt sich das Gelände der Stadt Perge mit der Akropolis im Hintergrund. Leider ist es für Landschaftsfotos schon zu dunkel. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3291.jpg" alt="" /> </p>
<p>Um einen besseren Blick auf die Stadt zu haben, wollen wir auf den nördlichen Rand des Bauwerkes. Um dort hin zu gelangen, müssen wir eine lange Strecke überwinden, auf der wir vom Häuschen des Wärters leicht gesehen werden können. Verschwörerisch laufen wir tief geduckt durch das dichte Grass auf dem oberen Abschluss des Theaters.</p>
<p>Leider ist in der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr viel von der Stadt zu erkennen.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3292.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3293.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3294.jpg" alt="" /> </p>
<p>Wir machen es uns hier oben bequem, während es weiter dunkel wird. Und wir sind froh, uns um diese Zeit an diesem faszinierenden Ort ausruhen zu können, statt im letzten Licht durch die Stadt zu hetzten. Wenig später hören wir, wie der Pförtner das Tor abschließt. Nur gelegentlich kommen Autos auf der Strasse vorbei, die am Theater entlangführt und sonst ist es hier oben ziemlich ruhig.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3295.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3296.jpg" alt="" /> </p>
<p>Als wir dieses Bild aufnehmen, ist es praktisch schon stockdunkel. Die Belichtungszeit ist irgendwo um die 6 Sekunden.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3297.jpg" alt="" /> </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3298.jpg" alt="" /> </p>
<p>Dann machen wir uns auf den Rückweg. Dieser ist nicht leicht, denn nun ist es wirklich dunkel. Wir tasten uns zwischen den vielen Büschen durch und haben einige Mühe, die Stelle im Zaun zu finden, die der Fels eingedrückt hat. Schließlich erreichen wir das Auto und machen uns auf den Heimweg.</p>
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		<title>Türkei – Aspendos</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2005 13:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Für heute haben wir uns entschlossen, Aspendos zu besuchen, laut Reiseführer das besterhaltene Theater der Antike, welches zwischen Side und Antalya liegt, etwa 50 km von Side entfernt. So fahren wir am Morgen zum Autovermieter, um den Clio für einen weiteren Tag zu verlängern. Anschließend fahren wir auf der nun schon vertrauten Strasse Richtung Antalya. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für heute haben wir uns entschlossen, Aspendos zu besuchen, laut Reiseführer das besterhaltene Theater der Antike, welches zwischen Side und Antalya liegt, etwa 50 km von Side entfernt. So fahren wir am Morgen zum Autovermieter, um den Clio für einen weiteren Tag zu verlängern. Anschließend fahren wir auf der nun schon vertrauten Strasse Richtung Antalya. Etwa 45 km vor Antalya biegen wir, nachdem wir den Fluss Köprü (der antike Eurymedon) überquert haben, auf die Nebenstrasse nach Aspendos ab. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3239.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3246.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3254.jpg" alt="" /></p>
<p><span id="more-167"></span></p>
<p>Von hier ist das Theater nur vier Kilometer entfernt. Nach wenigen Minuten kommen wir an einer antiken Brücke vorbei, die von den Römern gebaut und im 13. Jahrhundert von seldschukischen Ingenieuren erneuert wurde. Wir fahren weiter und nachdem wir ein Dorf passiert haben, erreichen wir den Parkplatz, der sich unmittelbar vor dem Eingang des Theaters befindet. Nur wenige Autos parken hier. Wir begeben uns zum Eingang, nachdem wir zwei herbeieilenden Türken versichert haben, dass wir an Lederjacken nicht interessiert sind und auch kein Geld wechseln möchten. Letzteres stellt sich jedoch als unzutreffend heraus, denn wir haben kein türkisches Geld mehr und als Entgelt für die Eintrittskarten werden Euro nicht akzeptiert, im Gegensatz zu jeder anderen Gelegenheit, bei der wir bisher Geld ausgegeben haben. Eine Karte kostet 10 Millionen türkische Lira und wir haben keine andere Wahl, als bei dem einzigen Geldwechsler zu tauschen, der uns dafür 14 Euro abknöpft und den Rest von 20 Euro in kleinen Münzen herausgibt.</p>
<p>Das Theater ist von bemerkenswerter Größe. Laut Reiseführer unterscheidet es sich von anderen antiken Theatern darin, dass das Bühnengebäude in voller Höhe erhalten ist. Auch die Ränge sind gut erhalten und fassen angeblich über 20 000 Zuschauer. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3234.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir verbringen hier einige Zeit, laufen die Ränge des Theaters ab und machen einige Fotos, während sich das Theater mit Besuchern füllt.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3235.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3236.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3237.jpg" alt="" /></p>
<p>Leider liegt das vielgepriesene Bühnengebäude während unseres ganzen Aufenthaltes im Schatten. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3238.jpg" alt="" /></p>
<p>Die überwiegend deutschen Besucher testen die Akustik durch lautes Rufen und Jodeln und auch ein kleiner Laienchor versucht sein Glück. Die Akustik ist ziemlich gut, im Gegensatz zu den Darbietungen. </p>
<p>Dann verlassen wir das Theater und laufen auf einem Trampelpfad den Berg hoch, an dessen Hang das Theater gebaut ist. </p>
<p>Von der Rückseite des Theaters aus gelingt es uns, auf die den Besucherraum abschließende Arkadengalerie zu klettern, was so wahrscheinlich nicht vorgesehen ist. Von hier hat man einen guten Überblick und erkennt, wie reizvoll das Theater in die umgebende Landschaft eingebettet ist.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3239.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3240.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3241.jpg" alt="" /></p>
<p>freestyle-Bild von Uwe</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3242.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir verlassen das Theater und steigen weiter auf den Berg, auf dem sich die Ruinen der antiken Stadt Aspendos befinden. Von hier hat man einen guten Blick Richtung Osten über das Theater hinweg auf die fruchtbare Ebene und die Berge.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3243.jpg" alt="" /></p>
<p>Auf dem Berg, Richtung Nordwest: links die imposante Ruine des Nymphäums (wir witzeln eine Weile über die möglichen Zwecke einer solchen Einrichtung) und rechts der Nordbau einer 105 Meter langen Markt- und Gerichtsbasilika, von der ansonsten nur noch die Fundamente stehen.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3244.jpg" alt="" /></p>
<p>Blick von Norden auf die Basilika.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3245.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir laufen auf dem Berg entlang zu dessen Nordseite. Von hier sieht man die Berge und die andere große Attraktion dieses Ortes: das besterhaltene Aquädukt Kleinasiens, welches im zweiten Jahrhundert nach Christus von den Römern gebaut wurde. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3246.jpg" alt="" /></p>
<p>Diese einzigartige Wasserleitung versorgte die Oberstadt von Aspendos mit dem Wasser einer 20 km entfernten Bergquelle. Um die Ebene zu überbrücken, wurde ein geschlossenes Röhrensystem gebaut, welches auf etwa 100 Arkaden ruhte und nach dem Prinzip kommunizierender Röhren in Form einer Druckwasserleitung funktionierte. Das Wasser wurde durch geschlossene Tonröhren in Wasserbecken geleitet, die sich auf zwei Türmen befinden. Einer dieser Türme ist links im Bild, während der andere etwa in der Bildmitte zu erkennen ist.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3247.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3248.jpg" alt="" /></p>
<p>Von hier laufen wir weiter zur westlichen Seite.</p>
<p>Blick nach Osten: rechts die Fassade des Nymphäums, in der Mitte die Ruine des Bouleuterions.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3249.jpg" alt="" /></p>
<p>Blick nach Nordosten: links der Nordbau der Markt- und Gerichtsbasilika.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3250.jpg" alt="" /></p>
<p>Links im Bild sind die Reste einer 70 Meter langen, zweistöckigen Markthalle. Außer den Fundamenten sind nur noch Wände übrig, die die Halle in gleichmäßig große Läden unterteilte.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3251.jpg" alt="" /></p>
<p>Blick nach Nordwesten: unten die Gewölbe, auf denen die Gerichtsbasilika stand.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3252.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Boden ist überall mit dichten Büschen überwachsen. Gelegentlich treffen wir auf Ziegen, die von Einheimischen gehütet werden. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3253.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir machen uns wieder auf den Rückweg. Die Mittagszeit ist längst vorbei. Da wir im Dorf nichts zu Essen finden, fahren wir zurück zur Brücke, an der wir zuvor ein kleines Restaurant entdeckt hatten. Auf dem Weg kommen wir an einigen Leder- und Schmuckfabriken vorbei, in die offenbar die Gäste von Werbeverkaufsfahrten auf dem Weg nach Aspendos gekarrt werden. </p>
<p>An der Brücke gibt es außer dem Restaurant eine Reihe von Markständen, in denen die üblichen Artikel relativ aggressiv an die wenigen Touristen verkauft werden. Wir bestellen uns etwas zu essen und beobachten, wie einige Reisebusse ankommen, über deren Insassen die Verkäufer unverzüglich herfallen. Anschließend können sich die Leute die Brücke ansehen und werden dann nach kurzem Aufenthalt wieder weitergefahren. Der Anblick macht uns froh, dass wir mit dem Auto einen hohes Maß an Freiheit haben und selbst bestimmen können, wann und wohin wir gehen. </p>
<p>Nach dem Essen ist der Nachmittag schon fortgeschritten und wir beschließen, wieder nach Antalya zu fahren. Hier kommen wir in den um diese Zeit äußerst hektischen Berufsverkehr und sind froh, in der Nähe des Hafens einen Parkplatz zu finden. Von hier laufen wir zunächst eine lange Einkaufsstrasse entlang und dann zum Basar. Anschließend begeben wir uns wieder in die Nähe des Hafens, wo wir einige Sehenswürdigkeiten ablaufen. Zum Fotografieren ist es nun schon zu dunkel. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3254.jpg" alt="" /></p>
<p>Dann laufen wir eine Strasse zum Hafen runter, wo wir uns eine Weile ins leere Freilichttheater setzen und ausruhen. Irgendwann kommt ein Junge vorbei, der Muscheln als Snack anbietet und uns versichert, es würde sich um türkisches Viagra handeln. Später laufen wir weiter, um den Hafen herum und auf der Kaimauer entlang, von dort auf einer Treppe nach oben zur alten Stadtmauer und von hier durch die dunklen Gassen der Altstadt zurück zur Hauptstrasse. In einem lokalen Imbiss essen wir auf dem Dach Döner mit Blick auf eine belebte Kreuzung. Dann gehen wir zurück zum Auto und machen uns auf die lange Heimreise nach Side.</p>
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		<title>Türkei – Termessos</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2005 13:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein letzter Urlaub liegt schon viele Monate zurück und zusammen mit Uwe, mit dem ich schon in Venezuela war, entschließe ich mich, über Neujahr für eine Woche Urlaub in der Türkei zu machen. Wir buchen kurzfristig eine Reise nach Side – eine Touristenhochburg an der türkischen Riviera. Es dauert einige Tage, bis der Urlaub in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letzter Urlaub liegt schon viele Monate zurück und zusammen mit Uwe, mit dem ich schon in Venezuela war, entschließe ich mich, über Neujahr für eine Woche Urlaub in der Türkei zu machen. Wir buchen kurzfristig eine Reise nach Side – eine Touristenhochburg an der türkischen Riviera. </p>
<p>Es dauert einige Tage, bis der Urlaub in Fahrt kommt und da es nicht von allgemeinem Interesse sein dürfte, verzichte ich auf eine Schilderung der ersten zwei Urlaubstage. Wir erkunden zuerst die Umgebung unseres Hotels, in der es außer eher hässlichen Hotelneubauten nur Geröllwüsten und wenige Menschen zu geben scheint. Von einem antiken Theater, den Resten eines Tempels, und zahlreichen Geschäften mit ziemlich aggressivem Personal abgesehen, scheint auch Side wenig zu bieten zu haben. Erwähnenswert wäre vielleicht noch Uwes Absturz in der Sylvesternacht, der sich am Neujahrstag fortsetzt. Eine Erörterung der wenig appetitlichen Details dieses Ereignisses werde ich dem Leser ersparen. </p>
<p>Leider zerstöre ich am Neujahrstag auch Uwes Kamera, so dass wir für den verbleibenden Urlaub auf meinen Fotoapparat angewiesen sind. Für die folgenden Artikel im Blogg beschränke ich mich auf jene Sehenswürdigkeiten, die aus unserer Sicht lohnend und empfehlenswert sind. </p>
<p>Ich möchte hier noch meinem Freund Melle danken, der zuverlässig und selbstlos dieses Blogg betreut und mir zu dessen neuem Design und neuer Funktionalität verholfen hat.</p>
<p>Da es außerhalb der Saison nicht leicht ist, von Side aus die regionalen Sehenswürdigkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, entschließen wir uns, ein Auto zu mieten. Bei einem lokalen Anbieter bekommen wir einen ziemlich runtergekommenen Clio für preiswerte 25 Euro pro Tag. Am ersten Tag besuchen wir Termessos, eine faszinierende Ruinenstadt in grandioser Berglage, etwa 90 km von Side entfernt, nördlich von Antalya. Der Ort liegt im gleichnamigen Nationalpark, wurde schon von Homer erwähnt und von Alexander dem Grossen 333 vor Christus erfolglos belagert. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3222.jpg" alt="" /></p>
<p><span id="more-163"></span></p>
<p>Im Hotel haben wir zwei junge Frauen kennen gelernt, Wibi und Cemi, die wir ein Stück mitnehmen, da sie in Antalya shoppen gehen wollen. Nebenbei, shoppen ist neben &#8216;Party&#8217; das vordringliche Interesse aller jungen Frauen, die wir in unserem kurzen Urlaub kennen lernen. Wibi und Cemi erweisen sich als ziemlich unselbständig und wir verlieren viel Zeit, bis wir sie an einem geeigneten Ort in Antalya abgesetzt haben. Daher ist es auch schon früher Nachmittag, als wir den Rand des Nationalparks Termessos erreichen, wo wir jeder 6 Euro Eintritt zahlen. Von hier geht es 9 km in steilen Serpentinen bergan zum Parkplatz auf der untersten Terrasse des antiken Stadtgebiets. Auf der Fahrt ergeben sich aufregende Ausblicke auf die umgebende, eindrucksvolle Berglandschaft. Wir erreichen den Parkplatz, auf dem nur 2 oder 3 andere Autos stehen.</p>
<p>Nur wenig entfernt vom Parkplatz befindet sich ein Marmortor, welches zu einem Hadriantempel gehörte, dessen Reste über den Boden verstreut liegen.</p>
<p>Marmortor</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3216.jpg" alt="" /></p>
<p>Von hier folgen wir dem so genannten Königsweg steil bergan in südwestlicher Richtung. Auf dem Weg kommen wir an alten Mauerresten vorbei, die teilweise mehrere Meter hoch sind. Gelegentlich öffnet sich der Blick in die weite Berglandschaft.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3217.jpg" alt="" /></p>
<p>Da die Schatten schon länger werden, entschließen wir uns, zunächst das antike Theater zu besuchen, welches als Höhepunkt dieser Stadt gilt. Wir erreichen es nach etwa einer halben Stunde. Es liegt eindrucksvoll auf über 1000 m Höhe und wird vom Berg Guelluek Dagi (Solymos) weit überragt. Der Ausblick ist atemberaubend und die Faszination des Ortes wird gesteigert von der Vorstellung von Tierhetzen und Gladiatorenkämpfen, die hier in der Kaiserzeit stattfanden. Das Theater ist relativ groß und verfügt laut Reiseführer über mehr als 4300 Sitzplätze. Außer uns scheint niemand hier zu sein und auch bisher haben wir nur zwei Leute getroffen, die ihre Besichtigung offenbar gerade abgeschlossen haben. Die Sonne droht bereits, hinter den hohen Bergen zu verschwinden und wir bemühen uns, die verbleibende Zeit zum Fotografieren zu nutzen.</p>
<p>Theater</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3218.jpg" alt="" /></p>
<p>Im Hintergrund ist ein kleiner Ausschnitt von Antalya zu erkennen und dahinter das Meer. Tolle Kulisse für ein Theater.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3219.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3220.jpg" alt="" /></p>
<p>Etwas in Eile erkunden wir die Reste zahlreicher antiker Gebäude, die im weiten Umkreis des Theaters zu finden sind, umstanden und überwachsen von Büschen und Bäumen. Da diese Orte in jedem Reiseführer ausführlich beschrieben sind, werde ich hier nicht in die Details gehen. Wir klettern durch die Trümmer im Westen des Theaters und laufen auf den hohen Mauern eines relativ gut erhaltenen Tempels entlang. Hier oben ist es ziemlich kühl und es weht starker und böiger Wind, der uns gelegentlich von der Mauer zu stoßen droht. Warme Kleidung scheint jedenfalls in dieser Jahreszeit unbedingt empfehlenswert.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3223.jpg" alt="" /></p>
<p>Uwe, gezeichnet von Sylvester, im Hintergrund das Theater im Licht der Sonne, die gleich hinter den Bergen verschwindet.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3221.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3222.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir erkunden weiter die Sehenswürdigkeiten in der Nähe, die uns nach dem Besuch des grandiosen Theaters nicht mehr sehr sehenswert erscheinen. Dabei kommen wir auch an Löchern im Boden vorbei, durch die man ein System von Zisternen von bemerkenswerter Größe bewundern kann. </p>
<p>Reste eines gut erhaltenen korinthischen Tempels. Zum Fotografieren ist es hier unten schon fast zu dunkel. </p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3224.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir lesen im Reiseführer vom Alketas-Grab, welches sich versteckt im Hang einer angrenzenden Bergwand befindet. Für eine Weile folgen wir einem schmalen Pfad, bis wir eine unscheinbare, in die Wand geschnittene Höhle finden. Ein Schild scheint darauf hinzudeuten, dass es sich um das gesuchte Grab handelt, aber wir sind uns nicht sicher.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3225.jpg" alt="" /></p>
<p>Auch von hier hat man einen großartigen Blick über die antike Stadt und die Berge bis hin zu Küste vor Antalya.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3226.jpg" alt="" /></p>
<p>Hinter dem Grab erhebt sich steil eine hohe Bergkette. Es sieht aus, als könnte man von hier höher klettern und wir versuchen unser Glück, da wir nicht sicher sind, das fragliche Grab bereits gefunden zu haben. Als wir nach einigen hundert Metern den Bergrücken erreichen, haben wir nichts weiter gefunden. Allerdings ist der Blick von hier in alle Richtungen offen und bietet faszinierende Aussichten weit in die bergige Landschaft hinein.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3227.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3228.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3229.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir laufen weiter auf dem Bergrücken, um dessen höchsten Punkt zu erreichen. In den Fels sind breite Stufen geschnitten und an einer Stelle müssen wir über eine umgestürzte Säule steigen. Hier oben ist es ziemlich kalt und sehr windig. Die Aussicht entschädigt großzügig für die Anstrengungen des Aufstiegs.</p>
<p>Im Vordergrund die antike Stadt Termessos, links unten das Theater und im Hintergrund das Meer und Antalya.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3230.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3231.jpg" alt="" /></p>
<p>An den umliegenden Bergen lässt sich leicht erkennen, dass wir uns hier kurz unterhalb der Schneegrenze befinden.</p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3232.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://cambodia.mellenthin.de/wp-content/3233.jpg" alt="" /></p>
<p>Nachdem wir uns eine Weile dem Eindruck der majestätischen Berge hingegeben haben, machen wir uns wieder an den Abstieg. Vom Parkplatz sind wir hier sehr weit entfernt und wir sind etwas in Sorge, dass es unten zwischen den Bäumen schon sehr dunkel ist. Zum Fotografieren ist es nun wirklich zu dunkel und wir laufen zügig zurück, zunächst zur oberen Stadtmauer und von hier zum Parkplatz. Als wir dort ankommen, ist es vollständig dunkel und außer unserem Auto ist nichts und niemand mehr hier.</p>
<p>Wir fahren zurück nach Antalya, wo wir mit Wibi und Cemi verabredet sind. Wir haben uns überlegt, dass es reizvoll wäre, zusammen die Altstadt von Antalya und den Hafen zu besuchen. Das ist es auch, was wir dann tun. Gemeinsam laufen wir durch die engen Gassen, die von aufwendig restaurierten Häusern gesäumt sind, welche gelegentlich einen grandiosen Ausblick auf die Bucht und den Hafen freigeben. Währendessen berichten Wibi und Cemi von ihren Shopping-Erlebnissen.</p>
<p>Nachdem wir eine Weile gelaufen sind, setzen wir uns in ein Teehaus in der Nähe des Turms von Hidirlik, vor welchem sich ein romantischer Garten mit Orangen- und Zitronenbäumen befindet, begrenzt von einer alten Mauer. Bei Raki und Tee unterhalten wir uns eine Weile über dies und das und es ist schon spät, als wir uns auf die Heimreise begeben, die von hier etwa eine Stunde dauert und eher schweigsam verläuft, da alle gemeinsamen Interessen bereits ausgeschöpft zu sein scheinen.</p>
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